Seit 1945 befindet sich ein kleines Kommando aus Offizieren und Unteroffizieren der französische Luftwaffe beim militärischen Sicherheitsbüro.
Am 26. Juni 1948, Beginn der Luftbrücke, resultierend aus der Uneinigkeit
der Uneinigkeit der westlichen Mächte und den Sowjets, veranlasst der Zuwachs an Luftverkehr auf den Flugbahnen von Gatow ( Britischer Sektor ) und Tempelhof ( Amerikanischer Sektor ) die Westmächte ein weiteres Fluggelände im
französischen Sektor zu bauen.
Die Idee von 1945, die Ebene von Stolpe zu verwenden, wird fallengelassen. Am 26. Juli 1948 führen die drei westlichen Militärgouverneure von Berlin eine kurze Besichtigung des Schießplatzes von Tegel
durch. Die Arbeiten beginnen einige Tage später als französisch – amerikanische Kooperation unter Mithilfe tausender Berliner Bürger. Als die Sowjets vom beginnenden Bau erfahren, bestehen sie auf dem sofortigen Rückzug, der
sich in Stolpe befindenden französischen Truppen. Diese verlassen den Ort am 18. Dezember 1948. Der Luftstützpunkt, der sich nord – westlich vom „Quartier Napoléon“ befindet, wird in Rekordzeit eröffnet, ein Geschwader der
Luftwaffe wird aus diesem Anlass am 1. Dezember 1948 Gegründet. Der Flugplatz von Tegel ermöglicht einen intensiven Flugverkehr.
1960 verlegt die Fluggesellschaft Air France ihren Flugverkehr von und nach Berlin vom Flugplatz
Tempelhof nach Tegel. Der Fliegerhorst 165 wird am 1. August 1964 ins Leben gerufen. Er hat zwei Aufgaben :
1. das Verwalten des Stützpunktes
2. die zivile Nutzung des Flugplatzes zu sichern.
Am 1. Mai 1968 wird der Charterverkehr nach Tegel verlegt. Die neuen Anlagen von Tegel – Süd werden am 26. Oktober 1974 eingeweiht und stehen ab dem 1. November 1974 zur Nutzung bereit.
Tegel ist mit einem größeren Luftverkehr als Nizza der drittgrößte „ französische „ Flughafen nach Roissy und Orly. Man zählt 180 Flüge pro Tag und 4 ½ Millionen Passagiere (1988 ). Unsere Luftwaffe sichert den
Flugplatz und die Luftsicherheit.
Seit dem 1. September 1975 leiten französische Zivilisten und Militärangehörige den gesamten zivilen Luftverkehr von Berlin, da dieser ganz nach Tegel verlegt wird.
Als internationaler
Flughafen, verankert im französischen Sektor, hat er einen großen Anteil an der Mission der französischen Truppen. Dieser neuralgische Punkt wird von den französischen Streitkräften besonders beschützt, z. B. während der Entführung von
Peter Lorenz am 27. Februar 1975. Die Kampfeinheiten trainierten besonders seine Verteidigung, die Infanteristen des 46. Infanterieregimentes die Verteidigung des Geländes, die Panzer ( AMX ) des 11. Jägerregimentes und die motorisierten
Einheiten ( VAB ) des 46. Infanterieregimentes die technischen Installationen und die Start – und Landebahnen gegen eventuelle Angriffe der Terroristen.
Bis zum 3. Oktober 1990 sichert der Fliegerhorst 165 den Luftverkehr auf
dem Flughafen Tegel auf hohem technischem Niveau. Auf Bitten der deutschen Behörden arbeitet das französische Personal bis zum 31. Dezember 1992 weiter. Unter dem Namen „ Französische Einheit für die Luftfahrt “ ( UFSNA ) garantiert
das französische Personal die sichere Überleitung des internationalen Flughafens Tegel in die Hände des deutschen Personals.
Der Fliegerhorst 165 hatte die Fahne des 21. Bombergeschwaders in seinem Besitz. Im Mai 1994 erhielt diese Fahne die Fahnenbänder der Bundeswehr und der Stadt Berlin.


Der Fliegerhorst 165

Dieses Buch, herausgegeben vom Deutsches Technikmuseum Berlin und der Landesbildstelle Berlin, empfohlen von der Section Berlin der Ehemaligen des 11. Jägerregimentes, ist erhältlich im :
Deutsches
Technikmuseum Berlin
Trebbiner Strasse 9
10963 Berlin
Alliierten - Museum
Outpost
Clayallee 135
14195 Berlin
Nicolaische Verlagsbuchhandlung
Beuermann GmbH
ISBN: 3-87584-692-3
Entête du journal de la Base Aérienne 165 de Berlin-Tegel
Format 22 x 28 cm 392 Seiten

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